Brunnenkresse: Standort und Ernte

Das altbekannte Würz- und Heilkraut ist in frischen Quellen, klaren Bächen sowie an sauberen Flussufern zu finden und gilt als eine Zeigerpflanze für gute Gewässerqualität. Seit dem 18. Jahrhundert kultiviert man sie in Deutschland gezielt in eigens angelegten Gräben, sogenannten Klingen, die ständig mit frischem Nass gespeist werden. Noch heute pflanzt man Brunnenkresse beispielsweise im Kressepark Erfurt in diesem Anbausystem an. Auch in Frankreich und England hat man die Methode übernommen, dort zählt Brunnenkresse zu einer beliebten Delikatesse. Wegen der enthaltenen Senföl-Glycoside erinnert Brunnenkresse geschmacklich an Rettich und Senf, lässt aber auch an die verwandte Gartenkresse denken.

Zwar gedeiht sie das ganze Jahr über, doch die Haupternte und Sammelei ist von April bis Mai. Denn nachdem sich im Hochsommer kleine weiße Blüten bilden, kann der bittere Geschmack die angenehme Schärfe überdecken. Da sich an Stängeln und Blättern gefährliche Leberegel ansiedeln können, ist von dem Sammeln in freier Natur abzuraten. Kultivierte Brunnenkresse sollte beim Kauf kräftig aussehen und vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. In einem Gefrierbeutel hält sie sich im Gemüsefach des Kühlschranks etwa drei bis vier Tage lang frisch. Doch am besten schmeckt sie, wenn man sie sofort genießt.

So gesund ist die Brunnenkresse

Die Blätter wachsen an hohlen Stängeln, die eine Länge von 60 bis 70 cm erreichen, über die Wasseroberfläche hinausragen und aufschwimmen. Brunnenkresse enthält viel Vitamin C, Eisen, Kalzium, Phosphor, Jod und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide.

Rezepte mit Brunnenkresse

Wegen der zahlreichen gesunden Inhaltsstoffe eignet sich die Brunnenkresse hervorragend zum Kochen. Wir haben Ihnen drei feine Brunnenkressen-Rezepte zusammengestellt, die Sie einfach probieren müssen!

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