Einmachgläser geben den Blick auf die erdigen Knollen und feinen Wurzeln der Krokusse frei. Für das Kränzchen wurden Steckzwiebeln auf Draht gefädelt. Silbern schimmernde Birkenzweige unterstreichen die Wirkung weißer Blüten. Die Knollen sind unter Moos versteckt.

Ein Rindenstück, das mit etwas Erde gefüllt wird, bietet einem guten Dutzend Krokussen Platz. Ergänzt durch ausgeblasene Eier in verschiedenen Größen wird daraus eine österliche Dekoration.

Tischdekoration mit Zweigen

Materialliste: einige fingerdicke Zweigstücke (z. B. vom Obstbaumschnitt), ein zylindrisches Trinkglas, eine Gartenschere, Gummiband, Bindedraht, 4–5 Krokusse in Gelb und Violett (Topfware oder aus dem Garten; die Knollen vorsichtig abspülen, um die Wurzeln von anhaftender Erde zu befreien – sonst wird später das Wasser trüb)

Zweigstücke einkürzen, sodass sie das Trinkglas um 4–6 cm überragen (die Stücke dürfen ruhig unterschiedlich lang sein, damit das Ganze natürlicher wirkt). Nun das Gummiband ums Glas legen und die Zweige darunterschieben. Mit Draht werden die Zweigstücke erst dann fixiert, wenn alle am gewünschten Platz sind. Gummiband entfernen. Zum Schluss die Krokusse ins Glas setzen und Wasser einfüllen.

Tipp: Auf dunklen Tischen ein helles Deckchen unterlegen, damit sich die Zweige besser vom Untergrund abheben. Schön dazu passen die gesprenkelten Wachteleier

Tipp

Großblumige Garten-Krokusse

Großblumige Garten-Krokusse eignen sich besonders gut zum Dekorieren, da sie größer sind als die Wildformen. Neben einfarbigen Sorten in Gelb, Violett und Weiß gibt es auch gemusterte Varianten.

In Heu gebettet zeigen sich diese Krokusse von ihrer ländlichen Seite. Einfach einen Topf Krokusse in einen alten Drahtkorb stellen und den Zwischenraum mit Heu und ein paar Weidenkätzchen auffüllen.

Mehrere kleine Vasen oder Gläser zum Antreiben auf dem Tisch aufreihen, einen Weidenzweig darumwinden, dazu ein paar Steckzwiebeln ausstreuen – fertig ist das bunte Stillleben.

Eine kleine Suppenterrine wird zum Mini-Gärtchen auf dem Terrassentisch. Die Wachtelfedern (Bastelbedarf) verleihen dem Arrangement Leichtigkeit.

Rustikal wirkt dagegen der schlichte Tontopf, der bereits Patina angesetzt hat. Ebenso wie die knorrigen Zweige bietet er einen reizvollen Kontrast zu den hellen Blüten.

Nest aus Waldreben

Aus den Ranken der Waldrebe fertigt man zunächst fünf etwa gleich große Ringe. Zum Schließen eignet sich normaler Bindedraht, noch schneller geht es, wenn man einen Drillapparat zur Hand hat. Die Ringe so ineinanderschieben, dass ein nestartiges Grundgerüst entsteht (auf einer Seite sollte eine große Öffnung sein, die gegenüberliegende Seite ergibt später den Boden). An den Kreuzungspunkten verdrahten.

In das Grundgerüst werden anschließend dünnere Waldrebenranken hineingeflochten, sodass sich nach und nach ein dichtes Nest ergibt. Die Krokusse samt Behältnis (z. B. eine mit Wasser gefüllte Schale oder ein passender Topf mit Erde) ins fertige Nest setzen. Sollte das Gefäß zu sehen sein, kaschiert man es mit etwas Moos oder Heu. Für frisches Grün sorgt ein gerade ausgetriebener Weidenzweig.