Die Gartensaison neigt sich dem Ende entgegen und viele Sommerblumen und Stauden, die den Sommer über mit bunten Blüten unsere Gärten geschmückt haben, sind längst verblüht. Doch manche Staudenarten bleiben uns bis zum ersten Frost erhalten. Dazu zählen neben den verschiedenen Herbst-Asternarten und den zahlreichen unermüdlich blühenden Dahlien auch einige Sorten der Fetthenne. Ihre überwiegend roten und rosafarbenen Blütendolden machen sich sehr gut zum bunten Herbstlaub, mit dem uns viele Bäume und Sträucher in den kommenden Wochen erfreuen.

Doch nicht nur die späte und lange Blüte der Purpur-Fetthenne (Sedum telephium) und der Prächtigen Fetthenne (Sedum spectabile) macht sie zu einer guten Wahl im Landgarten, auch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit spricht für die Stauden. Das Wichtigste für ein gutes Gedeihen ist ein sonniger Standort und ein durchlässiger Boden. Mit Trockenheit kommen die Stauden gut zu recht, da ihre fleischigen Blätter Wasser speichern. Der Boden kann mager oder auch nährstoffreich sein. Düngen Sie die Stauden jedoch zu viel, bilden sie aufgrund des hohen Stickstoffgehalts weiche, instabile Stängel aus. Die einzige Pflege, die anfällt, ist der Rückschnitt im Spätwinter, also kurz bevor die Pflanzen wieder austreiben. Wenn Sie die Samenstände während der Wintermonate stehen lassen, schützen diese die Triebknospen der Staude vor Frost – und Sie können sich an der Schmuckwirkung der braunen Dolden erfreuen, vor allem, wenn sich Schnee darauf legt.

Es gibt eine große Auswahl an Sorten.

Unser Tipp

Jahreszeit Frühling

Wie alle Sommer- und Herbstblüher unter den Stauden sollten Sie Fetthennen vorzugsweise im Frühjahr pflanzen. Erhältlich sind die genannten Sorten zum Beispiel in der Staudengärtnerei Gaißmayer.