Symptome von Frühjahrsmüdigkeit

Frühlingsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern eine Zeit des Wandels, in der sich der Körper an den veränderten Tages- und Nacht-Rhythmus anpasst. Oft hält der Zustand über Wochen an, begleitet von regelrechten „Gähn-Attacken“. Zur allgemeinen Leistungs- und Antriebsschwäche kommen mitunter Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen hinzu. Alle Jahre wieder klagen vor allem Wetterfühlige und Menschen mit niedrigem Blutdruck über die unangenehmen Begleiterscheinungen des Frühlings.
 

Unser Tipp
Neun-Kräuter-Suppe

Gesunde Neun-Kräuter-Suppe

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Stärken Sie Ihr Immunsystem mit dieser feinen Wildkräuter-Suppe! Mit neun Kräutern hat sie eine vitalisierende und immunstärkende Wirkung- Probieren Sie es aus! 

Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit

Die Ursachen sind bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt, aber es gibt plausible Vermutungen: Ein wichtiger Faktor ist das Tageslicht. Wenn die Tage länger werden, arbeiten Schilddrüse, Zirbeldrüse sowie die Nebennierenrinde auf Hochtouren und produzieren mehr Hormone. Vor allem die Serotonin-Produktion wird angeregt. Das „Gute-Laune-Hormon“ braucht jedoch einige Zeit, bis es das „Schlaf-Hormon“ Melatonin zurückgedrängt hat. Außerdem reagiert der Körper auf Temperaturschwankungen, die gerade in den Monaten März und April häufig vorkommen. Steigt die Temperatur, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck fällt leicht ab. Man fühlt sich ausgelaugt und kraftlos. Hinzu kommt die Umstellung des Stoffwechsels: Im Winter durch Bewegungs- und Frischluftmangel auf „Sparmodus“ eingestellt, wird er nun wieder angekurbelt.
 

Unser Tipp
Wildkräuter-Limonade

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Der feine Durstlöscher mit Holunder, Sauerampfer und vielem mehr erfrischt Körper und Geist. Das perfekte Getränk für einen warmen Frühlingstag!

Die 12 besten Kräuter für eine Frühjahrskur

  1. Das Wiesen-Labkraut wird ebenso wie das Kletten-Labkraut oder das Echte Labkraut für Salate, Frischpflanzensäfte und Rohkost verwendet.
  2. Die Vogelmiere erinnert im Geschmack an jungen Mais. Sie wirkt schleimlösend und verdauungsfördernd.
  3. Sauerampfer stärkt die Abwehrkräfte und fördert die Harnausscheidung. Allerdings sollte man ihn in Maßen verwenden – seine Blätter enthalten Oxalsäure (wie Rhabarber).
  4. Der Wiesenknopf, auch Pimpinelle genannt, besitzt ein feines, gurkenähnliches Aroma und ist reich an Vitamin C.
  5. Der Bärlauch bereichert die Frühlingsküche mit seinem würzigen Knoblauch-Aroma. Geerntet werden Blätter, Knospen, Blüten und Samen. Alle Teile besitzen antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften.
  6. Gundermann verwendet man seines intensiven Aromas wegen nur sparsam. Die Volksmedizin schätzt ihn bei Magenverstimmung, Durchfall und Appetitlosigkeit.
  7. Gänseblümchen sind vielseitig verwendbare Heilpflanzen. Ihre Blätter und Blüten lösen festsitzenden Schleim; sie wirken blutreinigend und harntreibend.
  8. Löwenzahn ist ein wahres Multitalent: Er unterstützt die Leber, regt die Nieren an und wirkt sich günstig auf Rheuma und Gicht aus.
  9. Spitzwegerich stand schon im klassischen Altertum in hohem Ansehen. Allgemein werden seine blutstillenden, blutreinigenden, schleimlösenden und wundheilenden Eigenschaften gerühmt.
  10. Brennnesseln bringen den gesamten Körperstoffwechsel in Schwung und haben einen günstigen Einfluss auf Rheuma-, Gicht-, Galle- und Leberbeschwerden. Ihr hoher Kaliumgehalt verstärkt die Wasserausscheidung.
  11. Das Wiesen-Schaumkraut begeistert mit dem kresseähnlichen Aroma seiner Blätter und Blüten. Es regt Leber und Nieren an.
  12. Giersch wird wegen der immunstärkenden, stoffwechselanregenden und verdauungsfördernden Eigenschaften seiner jungen Blätter geschätzt
Unser Tipp
Entschlackungstee selber machen

Entschlackungstee selber machen

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Die Kräutermischung in unserem Tee fördert den Stoffwechsel und ist harntreibend. Davon profitieren insbesondere Leber, Nieren und die Blase. Der Tee erhöht die Harnmenge und wirkt blutreinigend.

Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Neben viel Bewegung an der frischen Luft und einer vitalstoffreichen Ernährung sind Wildkräuter wichtige Verbündete, um die Lebensgeister wieder zu wecken. Die kleinen Kraftpakete bringen frischen Wind in die Küche und fördern unser Wohlbefinden auf vielfältige Art und Weise. Dabei muss niemand auf Genuss verzichten oder gallebittere Tees trinken. Ganz im Gegenteil, manche Wildkräuter verfügen über köstliche Aromen und eröffnen experimentierfreudigen, gesundheitsbewussten Feinschmeckern ein weites Feld. Wichtigste Voraussetzung für den Einstieg in die Wildkräuter-Küche ist aber eine solide Pflanzenkenntnis. Ernten Sie nur, was Sie 100-prozentig kennen, um Verwechslungen auszuschließen. Das gilt vor allem für den Bärlauch, dessen Blätter mit denen von Maiglöckchen, Aronstab oder Herbstzeitlosen verwechselt werden können.
 

Unser Tipp
Kräutersalz mit frischen Wildkräutern selber machen

Kräutersalz mit frischen Wildkräutern

Kräutersalz mit frischen Wildkräutern selber machen

Kräutersalze reduzieren auf genussvolle Weise den Salzkonsum und reichern die Speisen mit wertvollen Inhaltsstoffen an. Mit diesem feinen Kräutersalz können Sie verschiedenste Gerichte nach eigenem Geschmack verfeinern. Frische Wildkräuter wie Löwenzahn und Bärlauch geben dem Kräutersalz sein besonderes Aroma. 

Unser Tipp
Bärlauchpesto selber machen

Gesundes Bärlauchpesto mit Pinienkernen

Bärlauchpesto selber machen

Bärlauch-Pesto regt die Verdauung an und eignet sich für Soßen, Suppen, Dressings, Quark-Dips, Pfannkuchen, Gemüse- und Nudel-Gerichte. Mit nur sechs Zutaten ist das feine Kräuterpesto zubereitet, das 9 Monate haltbar ist. Genial!

Wildkräuter sammeln: Das sollte beachtet werden

In geringen Mengen dürfen Wildkräuter überall gesammelt werden, ausgenommen in Naturschutzgebieten. Tabu sollten außerdem Straßenränder, gedüngte Wiesen, Grünflächen in unmittelbarer Nähe von konventionell bewirtschafteten Äckern, Obstplantagen und Rebflächen sein, ebenso alle Pflanzen, die auf Hundewiesen gedeihen.

Unser Tipp
Bunter Wildkräutersalat

Bunter Wildkräutersalat

Bunter Wildkräutersalat

Nicht nur lecker, sondern auch gesund: Die mineralstoffreichen Wildkräuter im bunten Salat bringen den Säure-Basen-Haushalt wieder in Balance.

Maiwipferl: Wirkung und Aroma

Maiwipferl nennt man die hellgrünen Austriebe von Fichten und Tannen. Neben dem klassischen Maiwipferl-Sirup gibt es viele Möglichkeiten, mit ihrem zitronigen, herb-würzigen Aroma Gerichte zu verfeinern. Dies erfreut nicht nur den Gaumen, sondern auch die Gesundheit: Tannen- und Fichtennadeln enthalten Gerbstoffe, ätherische Öle, Harze und Vitamin C. Gemeinsam wirken sie schleimlösend, durchblutungsfördernd und antibakteriell. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Neutriebe nicht wild, sondern nur mit Genehmigung des Waldbesitzers gesammelt werden dürfen. Und ernten Sie pro Baum nur wenige Seitensprossen. Die mittleren Triebe müssen stehen bleiben, sonst kommt es zu Wachstumsstörungen.

Maiwipferl
 

Unser Tipp
Gesunde Vorspeise mit Schafskäse und Kräutern

Gesunde Vorspeise mit Maiwipferl und Bärlauch

Gesunde Vorspeise mit Schafskäse und Kräutern

Bärlauch-Samen enthalten die Vitamine C, B1 und B2, Mineralstoffe und Spurenelemente. Zusammen mit den Fichtenspitzen fördern sie Verdauung und Stoffwechsel. Diese feine Speise mit Schafskäse, Bärlauch und Fichtenspitzen ist der perfekte gesunde Snack.

Frischpflanzensaft aus dem Garten mit Löwenzahn

Wer einen eigenen Garten hat, findet bestimmt auch hier das ein oder andere Kraut und kann dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Bei der Frühjahrskur für den Rasen landen Löwenzahn, Gänseblümchen, Gundermann und Spitzwegerich nicht auf dem Kompost, sondern im Kochtopf oder im Salat. Je frischer die grünen Schätze sind, desto höher ist ihr Vitalstoffgehalt.

Das macht sich vor allem bei Frischpflanzensäften bemerkbar, die man in verschiedenen Variationen zubereiten kann. Ausgesprochen lecker ist ein Mix aus 1 Banane, 4 Datteln, 1 Stück Ingwer, dem Saft einer Zitrone und 1 Handvoll Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel, Sauerampfer und Wiesenknopf. Alle Zutaten zusammen mit 500 ml Wasser oder Apfelsaft in den Mixer geben und das vitamin- und mineralstoffreiche Getränk Schluck für Schluck sofort genießen. Den Kräutertrunk stets frisch zubereiten. Selbst bei kühler Lagerung verändern sich Geschmack, Aussehen und Wirkung. Wie rasch die energiereiche Grünkraft das Wohlbefinden stärkt, spürt man bereits nach wenigen Tagen. Egal, ob im Salat, in der Suppe, als Gemüse, Brotaufstrich oder Fitnessdrink – die vitamin- und mineralstoffreichen Wildkräuter fördern die Verdauung, sie kurbeln den Stoffwechsel an, stärken das Immunsystem und helfen dem Körper, sich von Stoffwechsel-Endprodukten, auch Schlacken genannt, die sich den Winter über im Bindegewebe angesammelt haben, zu befreien. Und mitunter auch von dem einen oder anderen überflüssigen Pfund.

Unser Tipp
Peeling selber machen mit natürlichen Zutaten

Peeling mit Birkenblättern

Peeling selber machen mit natürlichen Zutaten

Das selbst gemachte Peeling aus natürlichen Zutaten ist nicht nur wohltuend für die Haut, es riecht auch super frisch nach Birkenblättern. Jojobaöl macht die Haut seidig zart. Auch toll zum Verschenken!