Sie benötigen:

Mit diesen alternativen Gartenschildern beeindrucken Sie jeden Gast beim nächsten Gartenfest. Sie sind hübsch anzusehen und überdies leicht nachzumachen. Alles, was Sie brauchen, sind ein paar ausgediente alte Dinge, Kreativität und einige wenige Materialien:

Zum Basteln benötigen Sie bunte Kreidestifte, wetterfeste Marker („permanent marker“) in verschiedenen Farben, flüssige Acrylfarbe, Borsten- und Haarpinsel sowie ein Wasserglas. Wer sich unsicher fühlt, zeichnet mit einem Bleistift vor. Möchten Sie ein Schild aufhängen, braucht es zudem Aludraht, Kokosstrick oder feste Juteschnur.

"Bin im Garten"

Die alte Gießkanne aus Zink erlebt als Garten-Schild ihren zweiten Frühling. Während der Ausguss die Richtung vorgibt, lässt sich die Mitteilung aus Kreide nach Bedarf kurzerhand neu anbringen – beispielsweise, wenn ein Regenschauer sie entfernt hat. Auf gleiche Weise lassen sich an eine Mauer gelehnte Zinkwännchen oder ein Eimer aus dem gleichen Material als hübsche Gartendekoration einsetzen.

"Komme gleich wieder"

Ihre spontane Nachricht hinterlassen Kurzentschlossene auf Efeublättern, die man einfach zwischen Zaunlatten oder in den Schlitz der geschlossenen Haustür klemmt. Ein wasserfester Filzstift sorgt für Beständigkeit. Als Untergrund ebenso geeignet: das kräftige Laub von Kirschlorbeer, Rhododendron oder Bergenie. Ein hübsches Band verleiht der schnellen Botschaft eine liebevolle Note.

"Vorsicht – Stufe"

Verwittertes Restholz, beispielsweise eine Diele, ein ausgedienter Unterlegkeil oder auch ein schönes Stück Brennholz, lässt sich zu Schildern aller Art umfunktionieren. Mit Pinsel und wetterfester Farbe kann man die Nachricht auftragen. Auf größeren Objekten, wie einem alten Fensterladen oder einem ausgedienten Trittbrett aus dem Gemüsebeet, lassen sich sogar Sinnsprüche oder Garten-Gedichte unterbringen.

"Hier geht's zum Gartenfest"

Ein Turm aus Tontöpfchen, deren Rand beschriftet wurde, sorgt für eine klare Ansage – damit die Gäste ihren Platz am Buffet auch finden. Mit Sommerblühern, einem Gartenstrauß oder altem Besteck geschmückt, verbreitet das Ensemble bereits am Eingang die passende Stimmung – sogar ohne Schrift ist dieses Stilleben eine charmante Gartendekoration.

"Achtung Hund"

Vorsicht, Hund! Die gut gemeinte Warnung lässt sich in ein dekoratives Gewand packen, etwa auf einen alten Biberschwanz-Dachziegel. Am besten platziert man sie an einer markanten Stelle nahe der Eingangstür oder dem Gartentor.

"Privat"

Vor ungebetenen Gästen schützt ein Hinweis gleich vorne an der Grundstücksgrenze. Emaillierte Gegenstände wie ein alter Nachttopf oder ein Blechschild kann man problemlos mit wetterfestem Stift beschriften. Praktisch: Besitzt das Objekt einen Henkel, lässt sich das Schild an einem Zaunpfosten, an einem stabilen Ast oder sogar am Briefkasten befestigen. Mithilfe einer Bohrmaschine kann man dünnerem Blechmaterial schnell Löcher verpassen und Aufhänger aus Aludraht anbringen.

"Bitte klingeln"

Früher ein Tablett, heute ein schönes Hinweisschild: Die flachen Servierhelfer eignen sich perfekt für die Zweitverwertung. Verzinkte Objekte besitzen eine raue Oberfläche, die das Beschriften erleichtert. Entsprechend kann es sich lohnen, glänzende Tabletts mit matter Acrylfarbe zu streichen. Schöner Nebeneffekt: Es entsteht eine ansprechende Gebrauchtoptik.

"Eingang"

Natursteine aller Art eignen sich gut für Gartenschilder: Durch ihr Gewicht sitzen sie stabil auf dem Boden, trotzen jedem Wetter und können sogar als Briefbeschwerer dienen. Das Beschriften und Bemalen gelingt am besten, wenn der Stein an einer Seite eine gleichmäßige Oberfläche besitzt. Ob Blumen, kleine Blatt-Ornamente oder der Schriftzug in einem schönen Rahmen – die passende Farbe lässt sich auf die natürliche Farbgebung des Steines (im Foto ein Sandstein) abstimmen. Außer Natur- und Bruchsteinen sehen alte Backsteine als Gartenschild toll aus. Ihre ebenen Seitenflächen lassen sich besonders leicht beschriften. Vielleicht ist bei der Verlegung des Gartenweges ein Exemplar mit kleinen Schönheitsfehlern übrig geblieben? Für einen längeren Willkommensgruß mit mehreren Wörtern lassen sich auch größere Flusskiesel zweckentfremden, die wie eine Perlenkette nebeneinander an die Hauswand oder auf ein Fensterbrett neben der Eingangstür gelegt werden.

Unser Tipp

Tipp: Für jedes Wetter die passende Farbe

Nicht jede Farbe eignet sich für den Außeneinsatz. Für Gartenschilder, die dauerhaft der Witterung standhalten sollen, lohnt sich eine sorgfältige Auswahl. Zum Beschriften und Bemalen mit dem Pinsel können Sie jede wetterfeste Acrylfarbe aus dem Baumarkt oder dem Bastelbedarf verwenden. Es ist von Vorteil, wenn die Farbe auch lichtecht ist, also mit der Zeit nicht verblasst. Achten Sie bei der Produktbeschreibung auf der Packungs-Rückseite darauf, dass sich die Farbe für das jeweilige Trägermaterial (z.B. Holz, Stein, Kunststoff) eignet. Noch haltbarer wird das Ganze, wenn man das fertig beschriftete und vollständig getrocknete Objekt mit einem wetterfesten Matt- oder Glanzlack auf Acrylbasis (z.B. „DecoArt Lack“ von Rayher) überzieht.