Gartentore als Grundstücks-Abgrenzung

Es ist die Pforte zu einer anderen Welt – zu einem privaten Ort, der sich dem Besucher oftmals erst dann erschließt, wenn das Tor hinter ihm ins Schloss gefallen ist. Denn wir erfassen eine Gartenstruktur doch häufig erst jenseits des Einganges. Die Vorfreude darauf lässt sich jedoch ganz gezielt wecken. Wie einladend wirkt beispielsweise das halbhohe Holztor angesichts eines reich mit Blüten geschmückten Bogens und eines einladenden Spaliers aus Katzenminze! 

Überbordende Blüten, eine harmonische Materialwahl und warme Farbtöne – durch solch einen Durchgang mag man gerne schreiten! Das luftige Holztor mit „Durchguck“ erlaubt neugierige Blicke. Fest gehalten wird es von einer massiven Backsteinmauer, den Bogen schlägt die Waldrebe ‘Perle d’Azur’.
 

Auf Sylt wie auch im gesamten nordfriesischen Küstenraum kann man die weiß lackierten, hölzernen Friesentürchen mit dem typischen Bogenschwung entdecken. Seitlich schützt der Friesenwall mit Hunds-Rosen-Hecke vor unerwünschten Einblicken.

 

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Gartentore innerhalb des eigenen Grundstückes

Doch nicht nur nach außen hin leisten Gartentore einen wertvollen Dienst. Innerhalb des Gartens kann man auf charmante Art unterschiedliche Nutzungsräume voneinander trennen. Beispielsweise lässt sich die strenge Schönheit eines formal eingefassten Kräuterbeetes mit einem Staketenzaun und dem passenden Eingangstürchen wunderbar von den hohen Stauden abgrenzen.

Ein altes Weidetor kann Nutzgarten und Streuobstfläche geschickt thematisch auseinanderhalten. Kinder lieben einen eigenen Spielraum, etwa aus locker gesteckten Weidenbögen mit Durchgang, in dem sie selbst über ihre Gäste bestimmen dürfen. Und eine schlichte Metalltür im Mäuerchen eines Senkgartens verleiht diesem Bereich zusätzlich Privatsphäre für ungestörte Lesestunden. Kleinere Zugänge, etwa eine Hecken-Lücke, lassen sich auch mit Topfpflanzen geschickt versperren. Spielt aber wie am Gartenteich die Sicherheit eine Rolle, sollten Sie für zuverlässig schließende Pforten sorgen.

Weitläufiges Land benötigt großformatige Begrenzungen. Rasenoder Streuobstflächen profitieren beispielsweise von Weidezäunen mit passenden Toren. Dieses doppelflügelige Gatter mit großzügigem Holzüberbau wurde im Lauf der Jahre von der Kletterrose ‘Paul’s Himalayan Musk’ erobert.

Verschiedenste Gartentor-Modelle nach Region

Je nach Region und Zweck können Gartentore ganz unterschiedlich beschaffen sein. Während man in den Alpen- und im ländlichen Raum hauptsächlich rustikalen Modellen aus Holz begegnet – häufig Viehzäunen nachempfunden oder nach traditioneller Art aus unbehandelten Brettern gefertigt –, schätzt man ganz im Norden des Landes vielerorts weiß lackierte Tore mit geschwungenem Bogen. Regeln gibt es jedoch nicht: Ein Gartentor darf so aussehen, wie es dem Besitzer gefällt. Wer es zweckmäßig, stabil und pflegearm liebt, entscheidet sich für ein verzinktes Modell aus Metall. Wer Rustikales schätzt, belässt sein Holztor im Naturzustand und gestattet ihm die jahrelange Alterung.

Sind Sie Passanten gegenüber offen, wählen Sie vielleicht einen halbhohen Durchgang und platzieren gleich dahinter einen Blickfang, etwa eine Statue. Und wer sich doch lieber vor Blicken schützt, greift auf ein blickdichtes Portal in einer Höhe von mindestens 1,60 Metern zurück. Eine lebhaftere Anmutung besitzt die gesamte Einfassung, wenn man die Pforten mit Hecken, Klinker- oder Natursteinmauern kombiniert. Ob gerade Linien oder verschnörkelte Modelle – durch die Gestaltungsart des Tores lässt sich auch die Bauweise des Hauses geschickt betonen. Am Ende entsteht so ein ausgewogenes Gesamtbild, das Sie und Ihre Gäste immer wieder aufs Neue willkommen heißt.

Kleinen Bauerngärten steht ein Holzzaun in dezentem Dunkelgrün mit gleichfarbigem Eingangstor wunderbar. Als dauerhafte Lösung zur Zaunbefestigung haben sich Granitstelen bewährt, die auch zum locker gepflasterten Weg passen. Mit Duft und opulenter Blütenfülle empfangen die Englischen Rosen ‘Constance Spry’ und ‘Nestor’ Besucher.
 

Die bunten Blüten von Malve, Kosmee und Kapuzinerkresse scheinen dem Gast entgegenzuwachsen. Ein Zaun aus wetterfester Eiche, Robinie oder Edelkastanie sieht in jedem Garten schön aus. Ob behandelt werden sollte, ist vor allem eine Frage der Pflegebereitschaft: Gut geölte oder lackierte Modelle trotzen Wind und Wetter deutlich länger. 
 

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