In Töpfen und in Vasen, zu Kränzen gebunden oder hübsch arrangiert im Weidenkorb, läuten Osterglocken den Frühling ein

Auf dem Tablett serviert warten die kleinen Sträußchen darauf, verteilt zu werden. Ist ausreichend Platz auf dem Tisch, kann die kleine Blumenschau auch beisammenbleiben.

Am Gartentor heißt ein Blütenkranz mit Tazetten-Narzisse ‘Grand Soleil d’Or’ die Gäste willkommen. Mit feinem Draht zuerst Moos, dann die eingekürzten Stängel um einen Metallreif binden. Damit die Blüten frisch bleiben, den Kranz wiederholt mit Wasser besprühen. Alternativ legt man ihn in eine mit Wasser gefüllte Schale.

Ganz in Weiß erstrahlt der prächtige Strauß mit Tazette ‘Paperwhite’ und einzelnen Zweigen der Brautspiere. Der rustikale Tontopf setzt einen bewussten Kontrast zu den zarten Blüten.

Den Weidenkorb teilen sich verschiedene leuchtend gelbe Sorten. Wer Blumenerde einsparen möchte, polstert den Korb mit zerknülltem Zeitungs papier aus und setzt die Narzissen in Pflanztöpfen obendrauf. Seitlich ein, zwei schön geformte Äste, etwa der Korkenzieher-Hasel, hineinstecken.

Auch der Schriftsteller Hermann Hesse schätzte die Frühlingsboten, denen er sogar einige Gedichtzeilen widmete.

Der Strauß mit unterschiedlichsten Narzissen und blühenden Obstzweigen kommt im schlichten weißen Porzellan besonders schön zur Geltung.

Vor der blauen Tür leuchten diese Narzissen noch mal so intensiv. Dafür nimmt man gerne in Kauf, dass Blüten im Kranz eine kürzere Haltbarkeit haben als in der Vase.

Was bringe ich mit? In den Narzissen-Monaten März und April keine Frage: Einfach zwei bis drei Töpfchen der Gute-Laune-Blumen in Packpapier einschlagen und mit einem selbst gemachten Anstecker versehen. Darüber freut sich jeder!

Unser Tipp

Frischetipp

Wer frisch geschnittene Narzissen mit anderen Frühlingsblumen kombinieren möchte, sollte sie zuvor einige Stunden separat in Wasser stellen. Die Stängel sondern einen Schleim ab, der andere Blumen schneller welken lässt.