Als typisches Wintergemüse wird Grünkohl hauptsächlich in Norddeutschland und Bayern angebaut. Im hohen Norden landet er meist als „Kohl und Pinkel“ auf dem Teller. Dabei serviert man Grünkohl mit geräucherter Grützwurst und Kartoffeln. Ob nun zu Wurst oder Kasseler serviert oder auch vegetarisch zubereitet – der grüne Kohl hat es in sich: Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist höher als bei vielen anderen Kohlsorten. Besonders reich ist er an Vitamin A, C und K. Zudem enthält er neben viel Kalzium, Folsäure, Magnesium, Eisen sowie Omega-3-Fettsäuren auch wertvolle Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. So ist Grünkohl in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Nährstofflieferant.

Grünkohl wir vor allem in Norddeutschland angebaut

Die Blätter des Grünkohls wachsen nicht wie bei den meisten Kohlarten in Kopfform, sondern reihen sich entlang der Strünke. Vor der Zubereitung wäscht man sie gründlich, da sich in den Zwischenräumen oft Erde ansammelt. Anschließend rupft man das Blattwerk ab. Die dünnen Teile des Strunks lassen sich klein geschnitten ebenfalls verwenden.

Ein Smoothie aus Grünkohl, Banane, Apfel, Karotte und etwas Ingwer zum Beispiel ist super gesund und sehr lecker

Während längerer Frostperioden steigt der Zuckergehalt in den Pflanzen an, wodurch diese an Milde und Aroma gewinnen. In der Hauptsaison von November bis Februar findet man die krausen Blätter auf dem Markt, wo sie samt Strunk oder lose und bereits küchenfertig verkauft werden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Blätter sauber, knackig und von kräftig grüner Farbe sind. Im Kühlschrank bleibt Grünkohl bis zu fünf Tage lang frisch.