Wenn es draußen schneit, der Frost die Luft gefriert und der Wind kalt ums Haus pfeift, erfreuen wir uns gerne an der wohligen Wärme eines knisternden Feuers. Damit die Freude anhält und Sie sich nicht über Rußflecken und Ascherückstände ärgern müssen, greifen Sie am besten zu natürlichen, aber effektiven Mitteln.

Beim Heizen

Zum Anfeuern verwenden Sie am besten gut brennendes Kleinholz statt großer Scheite und nur wenig Papier. Damit möglichst wenig Ruß anfällt, sollte nur gut gelagertes, trockenes Brennholz verheizt werden. Bei Öfen die Lüftungsschlitze zunächst vollständig öffnen, damit das Feuer Luft ziehen kann und beim Verbrennen weniger Rückstände entstehen.

Durchblick behalten

Mit Zeitungspapier werden verrußte Sichtfenster wieder blank. Zum Putzen wird das Papier mit Wasser angefeuchtet und in weiße Holzasche aus dem Kamin getunkt. Weil Asche basisch ist, hat sie einen reinigenden Effekt. Zum Nachpolieren ein trockenes Tuch verwenden.

Ausklopfen statt Reinreiben

Wenn Asche auf Teppich, Kissen oder Decken fällt, nicht gleich mit dem nassen Putzlappen anrücken! Es kann passieren, dass die Partikel noch tiefer in den Stoff gerieben werden und unschöne Flecken zurückbleiben. Besser ist es, Teppich und Co vor der Tür auszuschütteln und zum Beispiel mit einem Teppichklopfer ordentlich abzuklopfen.

Gut gebürstet ist halb geputzt

Ruß und Asche hinterlassen ihre Spuren auch auf den Schamottesteinen und auf Steinböden vor der Feuerstelle. Die steifen Borsten von Wurzel- oder Drahtbürsten sind ideal, um grobe und unebene Strukturen zu reinigen.

Altbewährtes Mittelchen

Gerät beim Heizen mal Ruß auf die Kleidung, muss man nicht gleich zur Chemiekeule greifen. Kartoffelstärke kommt in diesem Fall als natürlicher Fleckentferner zum Einsatz. Das Kleidungsstück zunächst kräftig ausschütteln, danach etwas Kartoffelmehl auftragen, kurz einwirken lassen und wieder abklopfen. Anschließend wie gewohnt waschen.