Herbst-Krokusse bevorzugen ähnlich wie ihre frühlingsblühenden Verwandten durchlässige Böden und sonnige Standorte. Sehr schön kommen sie beispielsweise zwischen niedrigen Bodendeckern, am Beetrand oder im Steingarten zur Geltung. Die meisten Arten bilden ihr Laub im Frühling, sodass im Herbst nur die Blütenkelche zu sehen sind. Eine Ausnahme ist der Safran-Krokus.

Safran

Die Herbst-Zeitlose zeigt sich zur Blüte ebenfalls ohne Blätter, was ihr im Volksmund den Namen „Nackte Jungfer“ einbrachte. Sie verträgt auch Halbschatten, der Boden sollte nährstoffreich und ausreichend feucht sein.

Riesen-Herbstzeitlose

Obwohl sich Herbst-Zeitlose und Herbst-Krokus stark ähneln, sind sie nicht miteinander verwandt. So zählt erstere zur Familie der Zeitlosengewächse, Krokusse hingegen zählen zu den Schwertliliengewächsen. Unterscheiden lassen sich die beiden Pflanzengattungen an der Anzahl der Staubblätter: bei der Herbst-Zeitlosen sind es sechs, beim Krokus nur drei.

Colchicum ‚Waterlily‘ gefüllte Herbstzeitlose

Gut zu wissen: Die Herbst-Zeitlose ist sowohl für Menschen als auch für viele Tierarten wie beispielsweise Rinder, Pferde, Katzen und Hunde stark giftig. Wenn Kinder den Garten nutzen oder auf beweideten Wiesen sollte man daher von der Pflanze absehen, ebenso, wenn man im Garten auch Bärlauch anbaut, da aufgrund des späten Laubaustriebs Verwechslungsgefahr besteht.