Sukkulenten-Zuhause mit Terrasse

Zu Bruch gegangen eignet sich dieser Blumenkübel noch immer als Gefäß für Sukkulenten. Erde und Tonscherben dafür terrassenartig schichten, anschließend nach Belieben bepflanzen und leicht angießen. Sukkulenten speichern Wasser in ihren Blättern und brauchen daher nur wenig Wurzelraum.
 

Scherben mit Botschaft

Kleine Botschaften, die man mit wasserfestem Stift auf Scherben schreibt, sind ein schöner Blickfang im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Für dieses Arrangement pflanzt man vorgetriebene Blumenzwiebeln in eine große Schale und verteilt ringsherum zierendes Moos. Die Bruchstücke eines Topfes versieht man am oberen geraden Rand mit einem Spruch wie „Scherben bringen Glück“ oder „Herzlich willkommen“ und steckt sie dann mit der Spitze in die Erde. Damit man sich an den teilweise scharfen Kanten nicht verletzt, kann man sie zuvor mit feinkörnigem Schleifpapier glätten.

Dekorative Schilder sorgen im Beet und bei der Aussaat für Übersicht und Ordnung. Je nach Pflanzenname wählt man die Größe der Scherben aus oder variiert in der Schrift. Auf Ton gebannt ist die Schnecke völlig ungefährlich für Sämlinge und Blumen. Legt man neben das Motiv weitere Scherben mit einem lustigen Schriftzug, wie etwa „Wir müssen draußen bleiben“, erhält man einen witzigen Hingucker.
 

Kranz aus Töpfen

Für diesen Kranz bindet man mit dickem Draht kleine Töpfe durch das Bodenloch auf eine Strohunterlage und verzwirnt die Enden mithilfe einer Zange. Die Zwischenräume mit Moos füllen und die Gefäße nach Belieben bepflanzen. Da das Gebinde recht schwer ist, sollte man für die Aufhängung eine robuste Kordel verwenden.

Nisthilfen

Ein geschütztes Plätzchen für Insekten entstehen, wenn Töpfe befüllt werden: Das Füllmaterial sollte aus natürlichen Materialien bestehen, die trocken und luftdurchlässig sind, damit sich kein Schimmel bildet. So eignen sich beispielsweise Stroh, Schilfgräser und Moos sehr gut. Auch Tannenzapfen, Rinde, Heu und Totholz kann man verwenden. Auch in den hohlen Halmen vom Schilfrohr fühlen sich Insekten wohl. Dafür füllt man einen Topf je zur Hälfte mit Stroh und mit eingekürztem trockenen Schilf. Ein Deckchen aus Moos schützt den Inhalt darunter ein wenig vor Feuchtigkeit.

 

Ein Zuhause für Gartenvögel

Bild 1: Wohnen mit Aussicht können Gartenvögel in diesem Unterschlupf. Dafür versieht man einen Blumentopf (Ø 16 cm) mithilfe von Hammer und Nagel vorsichtig mit einem kleinen Loch, das man von innen nach außen vergrößert. Mit einem etwa 3,5 cm großem Einflugloch ist der Nistplatz für Sperling, Gartenrotschwanz, Kleiber und Kohlmeise geeignet. Beim Loch im Untersetzer geht man auf gleiche Weise vor. Als Aufhängung dient ein robustes Seil, das von unten durch die Öffnungen geführt und verknotet wird.

Bild 2: Dank der Seil-Konstruktion kann man das Vogelhaus leicht öffnen, um es für die nächsten Bewohner zu reinigen, wenn der Nachwuchs das Nest verlassen hat.

Bild 3: Wenn beim Ausschlagen des Einfluglochs versehentlich ein großer Spalt entsteht, der restliche Ton jedoch noch stabil ist, können Sie die Kanten mit Schleifpapier glätten – nun dient der Topf als Unterkunft für Insekten. Die obere Öffnung mit Stroh zustopfen, damit kein Regen eindringt.