Junger Mais: Saison

An der Spitze ist er zwar noch nicht ganz ausgereift, dafür schmecken seine hellgelben Körner wunderbar mild: Jungen, frischen Zuckermais findet man ab August am Marktstand. Seine Kolben sind kürzer als die von reifem Mais und sein typischer „Maisbart“ – die weichen Haare, die am spitzen Ende aus dem Kolben ragen – ist noch hellgrün anstatt, wie später, dunkel gefärbt. 

Zuckermais zubereiten

Nur Zuckermais lässt sich für die Küche verarbeiten. So mancher genießt die Körner roh, andere servieren lieber den ganzen Kolben vom Grill mit hausgemachter Kräuterbutter. Stärkereicher Feld- oder Körnermais dagegen prägt viele deutsche Landstriche. Er wird zu Maisgrieß, Maismehl, Viehfutter oder Bio-Kraftstoff verarbeitet. 

Inhaltsstoffe von Mais

Neben Kohlenhydraten, Eiweiß und Mineralstoffen enthält der Korn-Keim ungesättigte Fettsäuren, man nutzt ihn deshalb auch zur Ölgewinnung. Bei den jungen Zuckermais-Kolben jedenfalls sorgen die Hüllblätter dafür, dass ihre knackige Frische und die typische Süße erhalten bleiben. 

Unser Tipp

Wann ist Mais reif?

Ob sie reif sind, erkennt man bei jungen Kolben an dem Drucktest mit dem Daumennagel: Tritt milchiger Saft aus, sind die Körner bereit zum Verzehr. An der Kolbenspitze dürfen dabei ruhig noch kleine, schrumpelige Körner sitzen

Zuckermais lagern und einfrieren

Lässt man das Gemüse zu lange liegen, schmeckt es fade, da sich der Zucker in Stärke verwandelt. Den Kolben wickelt man am besten samt Blätter in ein feuchtes Tuch, so hält er sich 2–3 Tage. Frische Maiskörner lassen sich übrigens problemlos einfrieren.
 

Rezepte mit Mais

Im leckeren Salat oder einer gesunden Suppe – so vielseitig und lecker ist Zuckermais.

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