Mangold-Sorten

Bei Mangold unterscheidet man zwei Kulturformen: Blatt- oder Schnittmangold und Stielmangold, häufig auch Rippenmangold genannt. Blattmangold wird meist wie Spinat zubereitet. Die schmalen Stängel lassen sich ebenfalls verwerten, sie schmecken herber und gleichzeitig leicht süßlich. Buntstieliger Mangold wie ‘Bright Lights’ steht bei Gärtnern zurzeit hoch im Kurs. Genießer schätzen das feinere Aroma traditioneller Sorten wie ‘Lucullus’ mit weichen, hellgrünen Blättern und zarten, milden Stielen.

Buntstieliger Mangold bildet dunkelgrüne Blätter mit herzhaftem Geschmack. Die rote, gelbe oder orange Farbe der Stängel bleibt beim Erhitzen erhalten

So gesund ist Mangold

Der Gehalt an Oxalsäure ist mit dem von Spinat vergleichbar, dazu liefert Schnittmangold eine beachtliche Menge an Eisen, Vitaminen und Mineralstoffen. 

Mangold richtig lagern und zubereiten

Stielmangold bildet bis zu 10 cm breite, silbrig-weiße, fleischige Blattstiele. Die Blätter sind fester und werden deshalb in möglichst feine Streifen geschnitten oder verwendet nur die Stiele und serviert sie wie Spargel in einer hellen Soße. Nach der Ernte sollte man Mangold höchstens drei Tage aufbewahren. Die Blätter werden im Kühlschrank rasch welk und die Stiele zäh.
 

Unser Tipp

Blattmangold ‘Rhubarb Chard' säen und ernten

Neu auf dem Markt ist Blattmangold ‘Rhubarb Chard’. Anders als üblich sät man die Samen ein wenig dichter als Spinat und erntet die jungen Pflänzchen, wenn sie höchstens 8–10 cm hoch sind als Baby-LeafSalat. Das klappt auch mit Sorten aus Großmutters Garten, z.B. ‘Roter Vulkan’. Beide Auslesen gedeihen im Balkonkasten oder im Beet und liefern schon 5–6 Wochen nach der Aussaat würzige Blättchen mit attraktiven, leuchtend roten Stielen. 

Rezepte mit Mangold

So lecker ist das Blattgemüse. Hier kommen die besten Rezepte in denen Mangold die Hauptrolle spielt.