1. Die Farben: Klassisches Blau-Weiß

Die Farbgestaltung des maritimen Landhausstils ist von den natürlichen Tönen von Meer und Strand inspiriert: Blautöne von leuchtend bis matt, dazu Weiß und Naturtöne. Diese Farbkombi macht Räume luftig und hell, kann aber auch etwas kühl wirken. Um dem entgegenzuwirken wird gerne grau, braun und beige hinzugemischt und dekoriert zum Beispiel mit gemütlichen Kissen und Decken. Ein typisch maritimes Muster sind blau-weiße Streifen. Sie erinnern an die früheren Uniformen der British Navy und der französischen Marine und sind mittlerweile als Klassiker sowohl für Kleidung als auch für Einrichtungsstoffe und  -gegenstände beliebt. Wer sich nicht komplett in Blau-Weiß einrichten möchte, mischt Pastelltöne wie altrosa, graugrün oder hellblau zu hellen Naturtönen. Charakteristisch für den Landhausstil ist, dass alle Farbtöne etwas verblichen, eben wie von Wind und Wetter gegerbt, aussehen.

Blau-weiße Kissenhüllen "Lurie" im 2er-Set, von Loberon

 

Kissenhüllen "Lurie" im Set, von Loberon.

2. Die Materialien: Holz, Korbgeflecht & Leinen

Für den maritimen Landhausstil werden gerne robuste Naturmaterialien verwendet. Vor allem Holz, ob wettergegerbt, gebleicht oder weiß lackiert wird am häufigsten für Möbel eingesetzt. Dazu passen schlichte weiß getünchte Wände und Wohnstoffe wie Leinen oder Baumwolle, die Gemütlichkeit schaffen. Typisch maritime Materialien wie Seile, Taue oder Korbgeflecht sind häufig in Form von Wohnaccessoires zu finden.

Truhe, Kissen, Decke und Windlicht aus der "Maritime Momente"-Kollektion von Tchibo

Für den maritimen Landhausstil richtet man sich vor allem mit natürliche Materialien wie Korbgeflecht, Treibholz, Wolle oder Leinen ein.

3. Möbel aus Holz und Rattan

In Häusern am Meer mussten Möbel vor allem robust und stabil sein. Daher sind die Einrichtungsstücke, die diesem Stil nachempfunden sind eher geradlinig und schnörkellos. Im maritimen Landhaus findet man vor allem Holzmöbel in hellen Farben, die gerne schon leicht oder verwittert aussehen dürfen. Die Gemütlichkeit darf nicht zu kurz kommen: Als Sitzmöbel werden gerne Sessel und Sofas aus Rattan mit gemütlichen Kissen hergenommen. Truhen aus Korbgeflecht dienen als Stauraum und Hingucker im Haus. Strandkörbe gibt es in vielen Farben und passen als gemütliches Sitzmöbel auch in den Garten.

Beistelltisch von Jack & Alice über Home24.de

Rattansessel "Hampton" von Maisons du Monde

Beistelltisch von Jack & Alice über Home24.de.

Rattansessel "Hampton" von Maisons du Monde.

4. Accessoires mit nautischen Motiven

Der maritime Landhausstil mit seinen eher schlichten Farben und robusten Materialien wird durch Accessoires mit nautischen Elementen wohnlich. Vieles, was auf Schiffen und am Meer zu finden ist, lässt sich zum Deko-Element umfunktionieren. Die Bandbreite dabei ist groß: Von alten Landkarten oder Postkarten über Taue und Seile bis hin zu Laternen und Modellschiffen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Einzelstücke findet man zum Beispiel auf Flohmärkten, aber viele Einrichtungsgeschäft bieten passende Accessoires. Nautische Motive wie Anker, Muscheln oder Schiffe zieren zudem Bilder, Kissen oder Bettwäsche. Aber Achtung: Accessoires gezielt einsetzen, damit der an sich schlichte Stil nicht zu überladen wird.

Deko-Brett "Seabrook" als Wandschmuck, von Loberon

Lampe von Tchibo

Deko-Board "Seabrook" von Loberon.

Windlicht von Tchibo.

5. Natürliche Sammelstücke als Dekoration

Muscheln, Schneckenhäuser, Treibholz: Vielen Dinge, die man am Strand finden und sammeln kann, lassen sich als Dekostücke verwenden. Muscheln, Schneckenhäuser oder Kieselsteine kann man einzeln oder gesammelt in einem Gefäß, einem Korb oder in einem Windlicht zum Beispiel auf dem Tisch dekorieren oder für Bastelprojekte wie Mobiles nutzen. Auch mit Meersand gefüllte Flaschen oder Gläser passen zum Stil. Gesammeltes Treibholz ist ein vielseitiges Material, aus dem sich schöne Accessoires basteln lassen.

 

Sammelstücke: Muscheln und Schnecken vom Strand dienen als Dekostücke für den maritimen Landhausstil.