In unserer Speisekammer finden wir viele natürliche Färbemittel: Ob man nun Zwiebelschale, Rote Bete, Rotkohl oder Tees (z. B. Johanniskraut-, Stiefmütterchen- oder Rooibostee) verwendet, am Ende gleicht kein Ei dem anderen.
Die Eier zunächst gründlich reinigen und eine halbe Stunde in Essigwasser legen, damit sich die Schale aufraut und die Farbe besser daran haften bleibt. Für die Herstellung des Suds am besten einen alten Topf verwenden, da Farbablagerungen bleiben können. Die gewünschten Pflanzenteile (bei Rote Bete, Rotkohl und Spinat etwa 300g) in den Topf geben, mit Wasser auffüllen und 30 bis 40 Minuten kochen lassen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Gibt man eine Messerspitze Alaun (erhältich in der Apotheke) hinzu, wird die Farbe noch intensiver.
Nun kocht man die Eier in einem separaten Topf hart und legt sie anschließend noch im warmen Zustand für mindestens zehn Minuten in den färbenden Sud. Je länger sie darin liegen, desto kräftiger färbt sich die Schale. Zierliche Strukturen erhält man, indem man Blätter von Kräutern, Gräsern oder Blüten mit Hilfe von einem Nylonstrumpf oder einem Gemüsenetz auf dem Ei fixiert, bevor man es färbt.

Unser Tipp
Natürlich gefärbt

Färben mit Holunderbeerensaft

Natürlich gefärbt

Besonders einfach ist das Färben mit erhitztem Holunderbeerensaft, der für eine intensive violette Schale sorgt.