Pfifferlinge erkennen

Seine goldgelben Hüte lassen Genießerherzen höher schlagen: Der Pfifferling, auch Eierschwamm oder Reherl genannt, zählt zweifelsfrei zu den beliebtesten unter den heimischen Waldpilzen – nicht zuletzt, weil er sich recht leicht bestimmen lässt und kaum Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht: Junge Pfifferlinge tragen einen gewölbten Hut mit eingerolltem Rand. Später entwickelt sich die typische Trichterform. Charakteristisch ist auch das weiß gefärbte Fleisch sowie der erdige, zugleich an Aprikosen erinnernde Duft.

Pfifferlinge finden

Die schmackhaften Pilze findet man auf sauren Waldböden. Dort leben sie in enger Gemeinschaft mit verschiedenen Baumarten, vor allem mit Fichten. Aber auch unter Rotbuchen, Eichen, Kiefern und Tannen gedeihen sie. Wem kein Sammlerglück beschert ist, der findet die edlen Gewächse jetzt auf dem regionalen Wochenmarkt oder im guten Lebensmittelhandel.
 

Wissenswertes

Pfifferlinge sammeln

Pfifferlinge stehen in Deutschland unter Naturschutz. Daher dürfen maximal 1 Kilogramm pro Person und Tag für den Eigenverzehr gesammelt werden. Um das unterirdische Pilzgeflecht zu schonen, Pilze vorsichtig herausdrehen oder dicht über dem Boden abschneiden. In Naturschutzgebieten ist das Sammeln nicht gestattet.

Pfifferlinge richtig putzen

Verzichten Sie beim Putzen möglichst vollständig auf Wasser, da sich die Pfifferlinge sonst schnell vollsaugen und ihr Aroma verlieren. Gute Dienste leistet stattdessen ein Küchenpinsel oder eine spezielle Pilzbürste. Damit lassen sich selbst die Lamellen leicht von anhaftender Erde befreien. Wer Pfifferlinge im Wald selbst sammelt, reinigt sie am besten bereits dort grob mit einem scharfen Messer.

Die besten Pfifferling-Rezepte

Einfach ein Genuss, ob als Ravioli-Füllung oder als wärmende Suppe – hier kommen tolle Rezepte mit Pfifferlingen.

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