Zutaten

Die Früchte der Rotbuche gelten als eines der nährstoffreichsten Lebensmittel, das unsere heimischen Wälder zu bieten haben. Weil rohe Bucheckern Alkaloide und Fagin, ein Blausäure-Glykosid, enthalten, empfiehlt es sich, sie vor der Weiterverarbeitung stets einige Minuten lang zu rösten, um Unverträglichkeiten vorzubeugen. Ganz pur genießt man sie anschließend gesalzen; mit braunem Zucker karamellisiert verleihen sie dem Nachtisch eine besondere Note. Sehr lecker schmecken Bucheckern auch im Salat oder als Brotaufstrich.

1. Schritt

Übergießt man die Eckern in ihren braunen Schalen mit kochendem Wasser, wird die Schale weich und lässt sich mit einem Taschenmesser gut entfernen. Man kann sie auch in ein Sieb geben und dieses eine Weile über offene Glut halten: Dann platzen die braunen Schalen auf. Herausgelöste Kerne anschließend ohne Fett für einige Minuten in einer Pfanne rösten, diese dabei schwenken. Die braunen Häutchen lösen sich und können ausgeblasen oder mit einem Löffel entnommen werden.