Nordmann-Tanne

Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana): Nicht umsonst ist sie seit Jahrzehnten die beliebteste Christbaum-Art: Vorzüge sind die schöne gleichmäßige Pyramidenform, kräftige Äste und weiche, tiefgrüne Nadeln mit langer Haltbarkeit. Der relativ hohe Preis der Nordmann-Tanne erklärt sich aus ihrem langsamen Wuchs – erst nach etwa 12 bis 15 Jahren erreicht sie Zimmerhöhe und muss entsprechend lange gehegt und gepflegt werden.

Fichte

Fichte (Picea abies): Die oft in unseren Wäldern anzutreffende Gemeine Fichte oder auch Rotfichte war bis in die 1950er-Jahre der gefragteste Christbaum, bevor ihr Blau-Fichte und Nordmann-Tanne den Rang abliefen. Angenehmer Duft und günstiger Preis sprechen noch heute für sie. Die einzelnen Ast-Etagen weisen deutlich nach oben, die stacheligen Nadeln halten in geheizten Räumen leider nicht so lange wie bei Tannen.

Blau-Fichte

Blau-Fichte (Picea pungens ‘Glauca’): Sie wird fälschlicherweise häufig als Blautanne bezeichnet, hat aber wie die Gemeine Fichte stechende Nadeln mit kräftigem Duft. Ihre Zweige stehen stärker horizontal ab und sind kräftig genug, um selbst schweren Weihnachtsschmuck zu tragen. Die Farbe des Baums variiert je nach Züchtung zwischen Hellgrün, Blaugrün und Stahlblau. Mittlere Preiskategorie.

Edel-Tanne

Edel-Tanne (Abies procera): Der auch als Nobilis-Tanne angebotene Baum hat gegenüber der Nordmann-Tanne den Vorteil, dass die weichen, blaugrünen Nadeln duften und sogar noch länger haltbar sind. Allerdings wächst er häufig asymmetrisch, sodass das Angebot an wohlgeformten Exemplaren vergleichsweise gering und entsprechend teuer ist.

Tipp: Wenn Sie die Harztaschen am Stamm anstechen, dann verstärkt sich der angenehme Duft des Baums noch.

Colorado-Tanne

Colorado-Tanne (Abies concolor): Die aus Kanada stammende Art ist dank ihres harmonischen Wuchses, frischen Dufts und ihrer langen Haltbarkeit selbst in warmen Räumen sehr gut als Weihnachtsbaum geeignet. Markant sind die für eine Tanne sehr langen, silbergrauen, nach oben gebogenen Nadeln. Oberes Preissegment.

Korea-Tanne

Korea-Tanne (Abies koreana): Diese exklusive asiatische Variante besticht durch ebenmäßigen Wuchs mit waagerechten Astpartien. Diese sind jedoch weicher als bei anderen Tannen-Arten und daher nicht für allzu schweren Schmuck geeignet.

Besonderheit: Bereits auf den jungen Bäumen für den Weihnachtsverkauf sitzen kleine grauviolette Zapfen.

Wald-Kiefer

Wald-Kiefer (Pinus sylvestris): Optisch hebt sie sich mit ihren langen Nadeln deutlich von den übrigen Christbäumen ab. Zudem duftet sie wunderbar und macht auch in warmen Räumen nicht so schnell schlapp. Nachteil: Die biegsamen Äste der Kiefer tragen nur leichten Schmuck. Preislich im unteren Mittelfeld. 

Unsere Empfehlung

Praktischer Christbaumständer

Mit diesem tollen Christbaumständer gelingt das Aufstellen des Weihnachtsbaumes super einfach und im Handumdrehen! 

Kauf & Pflege: Die wichtigsten Punkte

Je nach Tradition stehen Christbäume bis zu sechs Wochen lang im geheizten Wohnraum. Damit sie diese Zeit in ordentlichem Zustand überstehen, sind einige Punkte zu beachten:

  • Der Nadeltest zeigt vor dem Einkauf, ob der Baum noch frisch ist. Hierzu die Nadeln mit der Hand entgegen ihrer Wuchsrichtung nach hinten streifen. Fällt dabei schon das erste Grün, besser zu einem anderen Baum greifen!
  • Beim Transport des Baums auf dem Autodach empfiehlt es sich, die Schnittstelle am Stamm vor dem austrocknenden Fahrtwind zu schützen (z.B. mit Folie oder Sackleinen).
  • Zum Zwischenlagern und Akklimatisieren von Christbäumen eignen sich kühle Räume wie Keller, Garagen oder ungeheizte Wintergärten, falls noch ein paar Tage bis Heiligabend Zeit ist. Zunächst eine etwa 2 cm starke Scheibe vom Stamm abschneiden und Baum in einen Eimer mit frischem Wasser stellen.
  • Vor dem Aufstellen kann man noch die unterste Astpartie entfernen, sodass die Verankerung im Christbaumständer einfacher gelingt und die Verdunstungsfläche des Baums reduziert wird (weniger Nadeln). (Bild 1 und 2)
  • Für einen sicheren Stand des Weihnachtsbaums gibt es verschiedene Ständer. Klassisch ist die Schraubtechnik mit seitlichen Flügelschrauben. Komfortabler sind moderne Ständer mit Klemm- oder Seilzug-Mechanismus, der sich per Fußhebel bedienen lässt. Wichtig bei langer Standzeit des Baums: ein Reservoir, das man täglich mit frischem Wasser füllt. (Bild 3)