Spargelzeit

Spargel richtig zubereiten

Spargel ist ein beliebtes Frühlingsgemüse und so wunderbar vielseitig: Ofenspargel, Spargelsuppe oder sogar Spargelpesto. Doch wie erkenne ich frischen Spargel, wie bereite ich ihn richtig zu, kann ich Spargel einfrieren und was hat es mit dem Spargelpipi auf sich? Hier verraten wir alles Wissenswerte rund um die weißen und grünen Stangen – und natürlich finden Sie hier reichlich köstliche Rezepte mit Spargel.

So erkennen Sie frischen Spargel und lagern ihn richtig

Frischer Spargel sollte knackig sein und leicht brechen. Man erkennt ihn an geschlossenen Köpfen und saftigen Schnittenden. Meist ist er ab Mitte April reif, sobald die Sprosse etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch sind. Das zarte Gemüse sollte man am besten direkt nach dem Einkauf zubereiten, spätestens vier Tage danach. Denn Spargel besteht zu 95 Prozent aus Wasser und wird schnell trocken. Daher sollte man die Stangen in einem feuchten Küchenhandtuch im Gemüsefach des Kühl­schranks aufbewahren und den Stoff täglich nass machen. Alternativ eignet sich auch ein hohes mit Wasser gefülltes Glas, in das Sie die Spargelstangen bis zur Zubereitung stellen. Die weißen Stangen gilt es stets mit dem Sparschäler von oben nach unten zu schälen. Man beginnt etwa zwei Zentimeter unterhalb des Kopfes und arbeitet sich Richtung Schnittstelle vor. Sollte diese holzig sein, das untere Ende entsprechend abschneiden.

Spargel richtig schälen

Die weißen Stangen gilt es stets mit dem Sparschäler von oben nach unten zu schälen. Man beginnt etwa zwei Zentimeter unterhalb des Kopfes und arbeitet sich Richtung Schnittstelle vor. Sollte diese holzig sein, das untere Ende entsprechend abschneiden.

Beim Grünspargel genügt es, nach dem Waschen das untere Stangendrittel dünn abzuschälen und die Enden abzuschneiden. Sie können sowohl grünen als auch weißen Spargel auf verschiedenste Weisen zubereiten – zum Beispiel kurz garen oder auch im Backofen mit einigen Tropen Öl oder Butter bestrichen backen.

Unser Tipp
geschälter Spargel neben Schale Stockfood/Sabine Steffens

Die Schale verwerten

geschälter Spargel neben Schale Stockfood/Sabine Steffens

Wertvolle Reste ergeben die Basis für eine aromatische Suppe: Schalen und Endstücke des Spargel können Sie in einen großen Topf geben, mit Wasser auffüllen und 30 Min. köcheln lassen. In ein Sieb gießen und die Spargelbrühe nach Belieben weiterverarbeiten.

Spargel richtig kochen

Hohe, schmale Töpfe mit Siebeinsatz schonen die Spargelköpfe beim Garen. Die zarten Spitzen bleiben außerhalb des Wassers und werden nur gedämpft, was zu einem intensiveren Geschmack führt. Zur Vorbereitung das Gemüse ungefähr auf die gleiche Länge schneiden und aufrecht in den Behälter mit kochendem Salzwasser geben. Abgedeckt je nach Dicke der Stangen etwa 10–18 Minuten garen.

Kann man Spargel einfrieren?

Sie können die Spargelstangen auch einfrieren. Waschen Sie die Stangen zunächst und trocknen Sie sie ab. Zudem sollten Sie die holzigen Enden abschneiden und den weißen Spargel schälen. Geben Sie den Spargel in einen luftdichten Behälter wie Gefrierbeutel und geben Sie diese in das Eisfach oder den Eisschrank. Der eingefrorene Spargel hält sich bis zu sechs Monaten.

Was hat es mit dem Spargelpipi auf sich?

Es gibt Menschen, deren Urin nach dem Spargelessen unangenehm riecht. Denn: Diese Menschen besitzen ein Enzym, dass die im Spargel enthaltene Asparguinsäure in schwefelhaltige Stoffe umwandelt. Außerdem gibt es Menschen, die dieses Enzym zwar haben, selbst jedoch den Geruch im Urin nicht riechen. Daher die unterschiedliche Wahrnehmung vom typischen „Spargel-Urin-Geruch“. Ungesund ist das jedoch nicht. Ganz im Gegenteil: Spargel ist ein überaus gesundes und kalorienarmes Frühsommer-Gemüse.

 

Leckere Spargelrezepte

Salate, Pesto, Eierkuchen... lassen Sie sich inspirieren.