Schneeglöckchen zeigen den Beginn des Vorfrühlings an. Ob sie bereits Ende Januar oder erst im Verlauf des Februars erscheinen, hängt von der Witterung ab. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen erwecken die Zwiebelblumen zum Leben – auch Eis und Schnee halten sie dann nicht mehr vom Austreiben ab. Frostige Temperaturen schaden ihren Blüten nicht, und manchmal stehen sie im wahrsten Sinn des Wortes noch „bis zum Hals“ im Schnee. Im Garten fühlen sich Schneeglöckchen an sonnigen bis halbschattigen Plätzen in lockerer, humoser Erde wohl. Hat man sie erfolgreich angesiedelt, breiten sie sich fleißig aus – zum einen über Brutzwiebeln, aber auch durch Samenkapseln, deren Fruchtfleisch gerne von Ameisen gefressen wird, die dann die Saat verschleppen. Beliebt ist neben dem heimischen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) mit seinen schönen Sorten auch das Großblütige Schneeglöckchen (Galanthus elwesii).

Die zarten Frühlingsblüher sind Hauptdarsteller in zauberhaften Arrangements. Auch in kleinen Sträußen kommen die Blüten toll zur Geltung. Wie diese besonders schön gelingen? Das zeigen wir Ihnen hier:

So geht's:

Die Steckhilfe wird aus Silberdraht (Bastelladen oder Floristikbedarf) gebastelt. Dazu den Draht zu einem luftigen Knäul formen. Das Knäul sollte in etwa so breit sein wie die Vase, in der der Strauß arrangiert werden soll. Die Vase sollte ca. zu 1/3 Glas mit Silberdraht befüllt sein. So haben die weißen Blüten später einen guten Stand in der Vase.

Die Steckhilfe in die Vase geben und die Schneeglöckchen in die Zwischenräume stecken. Achten Sie darauf, dass die Blüten gleichmäßig verteilt sind und der Draht die zarten Blüten stützt, aber nicht quetscht.