Sie sorgen überall im Haus für eine gemütliche Atmosphäre und im Winter auch für warme Füße. Mit der Zeit jedoch verschmutzen Läufer und Teppiche, besonders im Eingangsbereich und in der Küche. Das dort ausgelegte Textilgewebe sollte daher robust und pflegeleicht sein. Es lohnt sich also, bereits bei der Auswahl auf Material und Verwendung zu achten. So halten Modelle aus festen Naturmaterialien wie Kokos oder Hanf viel aus. Jute-Teppiche sind zudem nicht nur äußerst langlebig, sie binden auch überschüssige Feuchtigkeit und fördern somit ein angenehmes Raumklima.

Doch natürlich muss man nicht auf weiche Teppiche aus Schaf- oder Baumwolle verzichten, denn auch sie haben ihre Vorzüge. In der Regel reicht es bei allen Bodenbelägen aus, Staub und Schmutz mit dem Sauger zu beseitigen. Sollte die Oberfläche verdunkeln und die Farbintensität nachlassen, greift man am besten zu bewährten Haushaltshelfern. Wendet man sie sorgfältig an, bleiben Farbe und Struktur länger erhalten. Und auch wenn einmal ein Malheur passiert, schaffen sie schnell Abhilfe.

Haustiere lieben weiche Bodenbeläge, doch leider verfängt sich ihr Fell gerne im Gewebe. Für Abhilfe sorgen spezielle Staubsauger-Aufsätze mit rotierenden Borsten.

Auch mit einer Handbürste lassen sich Katzen- und Hundehaare gut entfernen. Ein Teppichklopfer sollte in keinem Haushalt mit Läufer fehlen. Mit kräftigen Schlägen entfernt man damit effektiv Staub und Schmutz.

Im Winter kommt ein altbewährter Trick zum Einsatz: Bei Neuschnee legt man den Teppich mit der Oberseite auf die weiße Pracht, klopft mehrmals kräftig darauf und fegt den Schnee anschließend wieder ab.

Salz hellt Kurzflor-Teppiche aus Wolle oder Kunstfasern auf. Dafür großzügig auf der vorher abgesaugten Fläche verteilen und mit einem Sprüher befeuchten. Den Teppich nach einer Einwirkzeit von etwa einer halben Stunde wieder absaugen.

Zum saugfähigen Putztuch greift man möglichst schnell, wenn Flüssigkeit auf den Teppich geraten ist. Den Fleck immer von außen nach innen bearbeiten und nicht reiben, sondern kräftig aufdrücken. Essig mit Wasser verdünnt (Mischung 1:10) frischt die Leuchtkraft der Farben auf. Mittel sparsam mit einem Schwamm in die Fasern tupfen.

Gallseife hilft gut gegen fett- und eiweißhaltige Flecken auf ungefärbten Pflanzenfasern wie Jute oder Sisal. Verschmutzte Stelle anfeuchten, mit dem Seifenstück einreiben, kurz einwirken lassen und dann mit Wasser ausspülen.

Backpulver eignet sich zum Entfernen von Flecken aus Kunststoffteppichen. Das Pulver auf die Stelle geben, wenn nötig anfeuchten und kurz einwirken lassen. Dann mit einem Schwamm und reichlich warmem Wasser abwischen.

Unser Tipp

Das Flecken-ABC

Bei wertvollen Teppichen bitte Vorsicht walten lassen! Wenn möglich an einer kleinen Stelle testen, ob sie durch eine Behandlung Farbe verlieren. Bierflecken mit einem Tuch abtupfen, das zuvor mit reinem Alkohol getränkt wurde. Mit Wasser nachbehandeln. Eiweiß mittels kohlensäurehaltigem Mineralwasser abspülen. Kerzenwachs mit Lösch- oder Zeitungspapier abdecken und per Bügeleisen erwärmen. So lange wiederholen, bis das gesamte Wachs vom Papier aufgesogen wurde. Milch besonders sorgfältig mit Wasser und ein wenig reinem Alkohol entfernen, da das Gewebe sonst unangenehm zu riechen beginnt. Auf Rotwein sofort reichlich Salz streuen. Anschließend absaugen und die Stelle mit ein wenig Spül- oder Wollwaschmittel abwischen. Schokolade so gut es geht mithilfe eines Messers abkratzen, dann mit warmem Wasser und Gallseife abreiben. Fruchtsäfte mit Wasser und einem Spritzer Essig oder Zitronensaft aus dem Gewebe tupfen