Windlichter weihnachtlich dekorieren mit Zapfen und Misteln

Eine tolle Deko-Idee mit Misteln und Zapfen ist unser Windlicht, das sanftes Licht spendet. Birkenrinde, Misteln sowie verschiedene Kiefernzapfen werden hierzu rund um ein hitzebeständiges Glas gebunden: Legen Sie zunächst Bindedraht von der Rolle einmal um das Glas. Den Anfang und fortlaufenden Draht verzwirbeln. In mehreren Runden werden nun die einzelnen Materialien aufgebunden. Beginnen Sie mit der Rinde. Anschließend Zapfen und Misteln im Wechsel befestigen. Wichtig: den Draht stets unter leichter Spannung halten. Mit einer farblich auf die Kerze abgestimmten Kordel verzieren.

Um das Windlicht mit Misteln zu dekorieren, die Mistelzweige so zurechtschneiden, dass sie das Glas knapp überragen. Ein Gummiband ums Gefäß legen, Zweige darunterschieben und zurechtrücken. Das Ganze mit dünnem Draht fixieren und das Gummiband wieder entfernen. Die Fichtenzapfen auf die gleiche Weise mit der Spitze nach unten befestigen. Zum Schluss die Kerze ins Windlicht hineinstellen.

Zweige von Mistel, Stechpalme, Kiefer und Sicheltanne umspielen dieses Windlicht. Die eingekürzten Stängel in einer Holzschale oder einem Untersetzer ringsherum anordnen, dann das Glas in die Mitte stellen.

Weihnachtsdeko für das Fenster außen

Mit Misteln und Zapfen kann man auch ganz toll die Fenster weihnachtlich dekorieren. Fürs Kränzchen aus festem Draht einen Ring formen, dann Kiefernzapfen ähnlicher Größe mit feinem Blumendraht darumwickeln. Dabei den Draht zwischen den Schuppen hindurchführen. Die Fensterbank mit Misteln und roten Kerzen dekorieren.

Ein Hagebutten-Zweig dient als Grundgerüst für das winterliche Mobile. Die Fichtenzapfen am Boden mit Draht umwickeln und daran die Bänder knoten. Höhenversetzt aufhängen. Ein Trio aus „eingetopften“ Pinienzapfen schmückt die Fensterbank.

Im Korb haben wir Christrose und Stacheldrahtpflanze mit Mistelzweigen kombiniert. Zapfen und silbern besprühte Holzsterne finden sich sowohl im Gesteck als auch am mit Misteln bewachsenen Ast darüber.

Weihnachtliche Tischdeko mit Naturmaterialien

Dieser Tischschmuck ist fix gemacht und nadelt garantiert nicht: zuerst die Kerzen aufreihen, dann Misteln, Zapfen sowie nostalgische Baumanhänger arrangieren. Die Girlande so bemessen, dass zu allen Seiten Teller und Besteck Platz haben. Eine tolle Deko mit Misteln und Zapfen, die lange hält.

Für jeden Gast ein Namensschildchen: aus braunem Tonkarton Sterne ausschneiden, lochen und beschriften. Eine Kordel durchziehen und um einen langen Zapfen (z.B. von der Weymouth-Kiefer) binden. Auf weiße Teller gelegt heben sich die Schildchen gut vom Holztisch ab.

Aus cremeweißen Weihnachtsstern-Blüten, Misteln, Pinienzapfen und etwas Tannengrün entsteht ein bezaubernder Advents-Strauß. Die Zapfen haben wir zuvor mit langen Drahtstielen versehen.

Ein mit Fichten- und Kiefernzapfen gefülltes Drahtkörbchen wird zum Kerzenständer. Ringsherum wurde mit Flechten und Nadelgrün dekoriert.

Geschenke weihnachtlich verpacken

Bis zur Bescherung sind hübsch verpackte Geschenke eine schöne Dekoration. Bei der Tüte zuerst ein schmales Stoffband um einen der Henkel knoten, dann mit Draht einen Mistel- und einen Lärchenzweig befestigen. Beim Päckchen haben wir die Zweige einfach unters Band gesteckt. Zum Beschriften von Tüte und Paketpapier eignen sich Kreidemarker.

Natürliche Weihnachtsdeko vor der Haustür

Einzigartige Deko mit Misteln und Zapfen für draußen: Am Hauseingang sorgen ein geschmückter Ast und zwei „Bäumchen“ für einen herzlichen Empfang. Für den Türbehang sechs rote Kordeln auf je 1,5 bis 2 Meter Länge zuschneiden und an den Enden Zapfen und Deko-Sterne befestigen. Alle Stränge um einen mit Misteln bewachsenen Ast legen und verknoten. Für die Bäumchen wählt man gerade gewachsene Äste (z.B. Haselnuss) als Stämmchen. Beim linken die Zweige kopfüber befestigen und oben einen großen Kiefernzapfen andrahten, darunter fünf bis sechs kleinere. Rechts zeigen die Zweige nach oben und werden mit Douglasienzapfen verziert. Eine rote Kordel setzt auch hier einen farblichen Akzent.

Unser Tipp

Äste schmücken

Mit Misteln bewachsene Äste fallen oftmals beim Gehölzschnitt an. Alternativ können Sie lose Mistelzweige auf einen knorrigen Ast binden.

Die Zuckerhut-Fichte bekommt eine Zapfen-Girlande umgelegt. Dazu kleine Kiefernzapfen auf einen papierummantelten Draht wickeln. Einen Teil der Zapfen haben wir zuvor mit weißer Farbe besprüht – damit passt die Girlande schön zum Zinkeimer. Mit weiteren Zapfen, Baumflechten und Zweigen verzieren.

Unser Tipp

Adventsdeko mit Zweigen und Zapfen

Lust auf mehr? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen viele weitere schöne Deko-Ideen mit Naturmaterialien.

Das sind die verschiedenen Zapfenarten

Zapfen in unterschiedlichen Varianten findet man im Wald, im Garten oder in Parks, alternativ auf Wochenmärkten oder beim Floristen. Pinienzapfen gibt es außerdem im Lebensmittel- und Feinkosthandel. Sie werden dort in geschlossenem Zustand angeboten. Nach einiger Zeit im Warmen öffnen sich die Zapfen mit lautem Knacken und geben die essbaren Kerne frei.

Wissenswertes über die Mistel

Um das Gewächs ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Kein Wunder, betrachtet man die außergewöhnliche Lebensweise dieser Pflanze, die eng mit der Weihnachtszeit verknüpft ist.

Warum besiedeln Misteln Bäume?

Nun, da die meisten Laubbäume ihr Blattkleid abgelegt haben, fallen sie besonders auf, die grünen Kugeln hoch droben in den Baumkronen. Baumeisterin dieser wohlgeformten Gebilde ist die Weißbeerige Mistel (Viscum album). Der immergrüne Strauch besiedelt vor allem Laubgehölze, je nach Unterart aber auch Tannen und Kiefern. Hierbei geht die Mistel ein im wahrsten Sinne des Wortes inniges Verhältnis mit ihrem Wirtsbaum ein: Um den Bedarf an Wasser und Nährsalzen zu decken, durchdringt sie mit ihren Wurzeln dessen Rinde und zapft die Leitungsbahnen an. Lediglich organische Nährstoffe produziert die Pflanze durch Fotosynthese selbst.

Die Bedeutung der Mistel

Eine Pflanze, die auf einer anderen wächst, niemals den Boden berührt, mitten im Winter Früchte trägt und das ganze Jahr über grün ist – diese ungewöhnliche Lebensweise der Mistel weckte seit jeher die Fantasie der Menschen. Schon die Römer schrieben ihr Glück bringende Zauber- und Heilkräfte zu, ebenso die Kelten und Germanen. Den keltischen Druiden galt sie als heiliges Gewächs, das nur zu besonderen Anlässen und in einer festgelegten Zeremonie geerntet wurde. In Stall und Haus aufgehängte Zweige sollten Mensch und Vieh vor bösen Geistern schützen. Einige Bräuche haben sich bis in die Gegenwart gehalten. So kann man beispielsweise in England noch heute zu Neujahr den Spruch „No mistletoe, no luck“ („Kein Mistelzweig, kein Glück“) hören. Als Weihnachtsschmuck sind die grünen Zweige auch bei uns mittlerweile beliebt, ebenso wie der schöne Brauch, sich unter einem Mistelzweig zu küssen.