Weihnachtsschmuck basteln aus Papier: Geeignetes Material

Zum Basteln lassen sich fast alle Papierarten verwenden, solange sie nicht zu fest oder kartonartig sind (von links): Transparent- und Wachspapier lässt Licht sanft, aber blickdicht durchscheinen. Butterbrotpapier (auch als Pergamentpapier bezeichnet) ist dünner als Wachspapier. Es eignet sich für kleinste Ausschneidearbeiten. Büttenpapier besitzt eine faserige, weiche Struktur. Man kann es wie Strukturpapier und handgeschöpftes Papier gut für Fächerkugeln verwenden. Zum Falten eignen sich diese Papiere weniger. Alte Buch- oder Gesangbuchseiten sowie Notenpapier lassen Figuren wie Engel schön lebendig wirken. Glanzpapier schimmert silbern oder golden und lässt sich sehr exakt falten. Für größere Objekte lohnt es sich, das Material rollenweise zu kaufen.

Eindrucksvolle 3D-Sterne basteln aus Papier

Unser 3D-Kristallstern aus Papier ist ein eindrucksvoller Blickfang, der sich als weihnachtlicher Wandschmuck einfach toll macht. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung ist er ganz einfach nachzubasteln und sieht super schön aus!

Unsere Empfehlung

3D-Stern aufhängen

Mit dieser Kordel lassen sich die schönen 3D-Kristallsterne perfekt aufhängen. Die Schlichtheit der Sterne harmoniert toll mit dem leichten Muster der Kordel - ein wahrer Blickfang.

Einfache Bastelanleitung für den 3D-Stern

Für den schönen Kristallstern mit einem Durchmesser von rund 22 Zentimetern benötigen Sie drei Bögen weißes Druckerpapier. Das Bastelprinzip ist einfach:

Schritt 1: Sechs Papierquadrate mit jeweils einer Kantenlänge von elf Zentimetern ausschneiden. Jedes Quadrat einmal diagonal falten, sodass sich ein Dreieck ergibt. Mit dem Bleistift eine senkrechte Linie zur Spitze ziehen. Von ihr ausgehend im Zentimeter-Abstand und im 45°-Winkel Linien ziehen.

Schritt 2: Das Dreieck entlang der Mittellinie falten. Ausgehend von diesem Falz entlang der Linien einschneiden – bis kurz vor den unteren Rand.

Schritt 3 + 4: Das Quadrat wieder aufklappen. Mit den beiden inneren Spitzen beginnen: Diese vorsichtig über den kleinen Finger zueinanderbiegen, sodass die Spitzen direkt aufeinanderliegen, und diese mit Klebeband oder einem Tropfen starken Klebstoffs verbinden. Anschließend die zwei nächstfolgenden Spitzen zur anderen Seite hin zueinanderbiegen und fixieren. Auf diese Weise fortfahren. Es entsteht die erste von sechs Kristallspitzen. Weitere fünf Kristallspitzen fertigen. Zum Schluss legt man die Spitzen kreisförmig nebeneinander, sodass sich ein Kristallstern (großes Foto) ergibt. Die Spitzen, die zur Mitte zeigen, werden mit einer Büroklammer zusammengefasst – ebenso die fünf seitlichen Berührungsstellen.

Papiersterne basteln: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für den doppelten Stern eignen sich die meisten Papierarten. Wir haben kopierte Noten verwendet.

Schritt 1: Zwei Fünfecke (siehe Vorlage) ausschneiden und entlang der vorgezeichneten Innenlinien falten.

Schritt 2: Fünf kurze Schnitte mit der Schere setzen: jeweils von der Mitte jeder Seitenkante aus bis zur Markierung (Kreuzchen).

Schritt 3: Die Sternspitzen ausgehend von diesen Schnitten nach innen falten.

Schritt 4: Die nach innen gefalteten Laschen legt man anschließend bei jeder Spitze direkt übereinander und klebt sie aneinander fest: Der Halbstern wölbt sich langsam auf. Zum Schluss den Stern umdrehen und vorsichtig mit den Fingernägeln die Falzkante bis zur Mitte hin nachfahren. Nun kann der Halbstern mit einer Schnur aufgehängt oder mit einer zweiten Hälfte und Klebstoff zum Doppelstern zusammengefügt werden.

Vorlagen

Für die Papiersterne und das Falt-Tannenbäumchen

Um die Vorlagen für den Papier-Schmuck zu erhalten, klicken Sie hier. Sie finden die Vorlagen in der PDF auf der Seite 143.

Nun kann der Halbstern mit einer Schnur aufgehängt werden.

Der Halbstern kann mit einer zweiten Hälfte und Klebstoff zum Doppelstern zusammengefügt werden.

Papiersterne falten leicht gemacht

Für die Faltsterne, die sich auf Geschenk-Etiketten, aber auch als Fensterschmuck schön machen, verwendet man am besten Butterbrot- oder Pergamentpapier. Es lässt sich vielfach falten und ist so dünn, dass man auch kleinste Punkte oder geometrische Figuren ausschneiden kann.

Papiersterne falten leicht gemacht: Unsere Bastelanleitung

Schritt 1: Ein Papierquadrat mit beliebiger Kantenlänge ausschneiden, diagonal auf die Spitze falten und letzteres zweimal wiederholen. Dann das entstandene Dreieck so falten, dass eine Art Spitztüte entsteht. Das überstehende Teilstück dieser Spitztüte abschneiden.

Schritt 2: Von allen Seiten Zacken, Halbkreise oder andere Formen einschneiden. Besonders gut eignet sich dafür eine kleine Stickschere.

Schritt 3: Klappt man das Faltobjekt anschließend wieder auf, zeigt sich ein prächtiges Ornament.

Hübsche Papier-Tannenbäume falten

Ein Klapp-Tannenbäumchen entsteht, wenn Sie die Vorlage ausdrucken und ausschneiden, beliebig vergrößern und entlang der gestrichelten Linien falten. Dies lässt sich sogar mit einem Stück Rinde von der Papier-Birke (Floristenbedarf) umsetzen. Als Stamm haben wir auf den Büttenpapier-Geschenkanhänger ein Stück dunkle Baumrinde geklebt.

Weihnachtsengel aus Papier

Die Ziehharmonika-Falttechnik ist ganz einfach und lässt sich mit dünnem (Engel) wie festerem Papier (Rosette) umsetzen.

Schritt 1: Für den kleinen Engel haben wir eine ausgediente Gesangbuch-Doppelseite verwendet. Diese wird von beiden Seiten ziehharmonikaartig gefaltet.

Schritt 2: Den Mittelfalz schneidet man anschließend von oben her um etwa ein Drittel ein und knickt die Falten zu beiden Seiten hin ab: Sie ergeben die Arme. Mit einem dünnen Satinband lässt sich die „Brust“ des Engels stabilisieren. Dafür das Band mehrfach um die Schnittstelle zwischen Armen und Engelkleid schlingen. Zum Schluss beide Enden nach oben hin führen, verknoten und durch eine unlackierte Holzkugel fädeln. Mit etwas Abstand erneut verknoten, sodass ein Aufhänger entsteht

Unsere Empfehlung

Holzperlen für die Papier-Engel

Ihnen fehlen noch Holzperlen? Wir haben die passenden Perlen - schlicht und einfach - für Ihre hübschen Papier-Engel heraus gesucht. 

Papier-Rosetten ganz einfach selber machen

Für die Rosette, die aus zwei Hälften zusammengesetzt wird, benötigen Sie zwei A4-Bögen Wachspapier.

Schritt 1: Beide Bögen wie oben beschrieben von der kurzen Seite her falten. Achten Sie darauf, dass die Faltknicke möglichst exakt übereinandersitzen. In die zwei entstehenden Streifen (wie im Bild links) schneidet man nun oben und unten Zacken, die späteren Sternspitzen. Nach Wunsch in die Seiten zusätzlich kleine Zacken, Kreisausschnitte oder wie hier längliche Formen schneiden – am besten mit der kleinen Stickschere.

Schritt 2: Den Streifen in der Hälfte knicken, auf eine der Seitenflächen Klebstoff auftragen und die Spitzen übereinanderlegen. Fest andrücken, evtl. bis zur Trocknung mit einer Wäscheklammer fixieren. Es ergeben sich zwei Teile wie mittig im Foto.

Schritt 3: Beide Hälften werden mit Klebstoff zur Rosette zusammengefügt. Mit einer Nadel ein Loch für die Aufhängung stechen und einen Faden daran befestigen.

Einfache Papiersterne basteln

Wer schönes Papier, aber nur wenig Zeit hat, kann mit der Schere ganz schnell einen stimmungsvollen Raumschmuck zaubern.

So geht’s: Sterne frei Hand auf Bütten- oder Strukturpapier zeichnen, ausschneiden und mit Silberfaden oder einem Knäuel aus silberfarbenem Engelshaar bekleben. Schön sehen auch kleine Stücke Organzaband aus, wenn man sie in der Mitte des Papiersterns wiederum wie einen Stern übereinanderlegt und mittig mit einer kleinen Rundkopf-Klammer fixiert. Einen Faden als Aufhängung befestigen und die Sterne mithilfe von Holz-Wäscheklammern an ein schönes Dekorband klemmen.

Wunderschöne Christbaumkugeln aus Papier

Für die aufgeplusterten, dreidimensionalen Kugeln ist fast jede Papier-Art geeignet: Büttenpapier wirkt herrlich nostalgisch, während handgeschöpftes Papier mit seiner unregelmäßigen Struktur eher rustikalen Charme versprüht. Mit feinem Seidenpapier sind zahlreiche Lagen möglich, weshalb solche Kugeln üppiger wirken. Sogar einfache Tropfenfänger für Kerzen lassen sich zu kugeligen Objekten verarbeiten.

So wird’s gemacht: Kreise ausschneiden (bei festen Papieren mindestens sieben Stück, bei dünnen Papieren mehr, Zackenscheren sorgen für einen dekorativen Rand), als Stapel exakt aufeinanderlegen. Den obersten Kreis mittig falten, dann den kompletten Stapel mit der Nähmaschine am Falz entlang absteppen. Den Faden etwas länger belassen, er dient auch als Aufhängung. Die einzelnen Schichten auseinanderbiegen und etwas zurechtdrücken, bis die Kugelform entsteht.

Einfache Weihnachtskugeln aus Papierstreifen

Für die Streifen-Kugeln haben wir A4-Wachspapier verwendet:

Schritt 1: Von der kurzen Seite aus schneidet man sechs schmale Streifen ab und legt diese übereinander. In die Mitte mit einem spitzen Gegenstand (z. B. Schere) ein kleines Loch bohren und eine Rundkopf-Klammer fest anbringen (Bild links). Nun werden die Streifen im gleichen Abstand zueinander aufgefächert, sodass sich eine Art Sonne ergibt. Diese umdrehen.

Schritt 2 + 3: Die einzelnen Strahlen nach oben biegen und ihre Enden wiederum zur Kugel zusammenfügen. Dies benötigt etwas Fingerspitzengefühl. Tipp: Die ersten sechs Streifen zusammenfassen, lochen und Klammer anbringen. Auf diese Weise ist die erste Kugelhälfte bereits fixiert, dies erleichtert das Aufbiegen der restlichen Strahlen. Als Aufhängung dient ein Bindfaden, den man direkt an der Klammer anbringen kann.