Zier-Spargel

Zier-Spargel zählt zur gleichen Pflanzengattung wie unser GemüseSpargel und ist trotz seiner zarten Erscheinung äußerst robust. Die altbewährte Sorte ‘Sprengeri’ (Foto) wächst bei ausreichender Feuchtigkeit selbst an Plätzen mit wenig Licht. Ältere Pflanzen bilden kleine Blüten und später rote oder violette, schwach giftige Beeren.

Usambaraveilchen: Blüte und Pflege

Usambaraveilchen erfreuen uns fast rund ums Jahr mit ihren samtig schimmernden Blüten in Blau, Violett, Weiß, Purpur oder Rosarot. Die ursprünglich aus Afrika stammende Pflanze steht am liebsten hell, jedoch ohne direkte Sonne. Zum Gießen kalk armes, zimmerwarmes Wasser verwenden und darauf achten, nicht die Blätter zu benetzen. Hier haben wir den dunkellaubigen Dauerblüher mit einer Blatt-Begonie in Szene gesetzt. Dazu zählt man verschiedene Begonien-Arten, bei denen weniger die Blüten als vielmehr die dekorativen Blätter im Vordergrund stehen.

Bogenhanf: Pflege

Der Bogenhanf ist sehr genügsam und gedeiht an vollsonnigen Plätzen ebenso wie am Nordfenster oder direkt über der Heizung. Die fleischigen Blätter können je nach Sorte eine Länge von einem Meter und mehr erreichen. Erst gießen, wenn das Substrat trocken ist.

Efeutute: Arten und Pflege

Die Efeutute, hier zusammen mit Bogenhanf, kann wahlweise als Hänge- oder Kletterpflanze gezogen werden und wächst an hellen bis schattigen Standorten. Die Blattranken werden bis zu drei Meter lang. Von Zeit zu Zeit feucht abwischen; alle zwei Jahre umtopfen.

Unser Tipp

Wo finden Sie Zimmerpflanzen?

Manche Zimmerpflanzen-Klassiker sucht man vergebens in der Gärtnerei. In dem Fall lohnen sich ein Besuch auf örtlichen PflanzenTausch -Börsen oder der Blick in die Kleinanzeigen der Tageszeitung. Dort findet man Ableger ebenso wie stattliche Altpflanzen.

Zimmer-Azaleen

Zimmer-Azaleen werden vom Spätherbst bis ins Frühjahr als blühende Topfpflanzen angeboten. In mäßig warmen Räumen ohne grelles Sonnenlicht hat man über viele Wochen Freude an ihnen. Je nach Sorte blühen sie weiß, rosa oder dunkelrot. Entfernen Sie Verblühtes regelmäßig und halten Sie die Erde gleichmäßig leicht feucht.

Geldbaum: Pflege & Dünger

Der Geldbaum liebt es hell und sonnig. Gießen Sie ihn nur sparsam, besonders im Winter, wenn er zudem etwas kühler stehen sollte. Wie alle Dickblattgewächse ist auch diese Pflanze sehr genügsam. Gelegentlich kann man etwas Kakteendünger ins Gießwasser geben.

Zimmer-Alpenveilchen: Standort im Zimmer

Zimmer-Alpenveilchen setzen vom Herbst an fröhliche Akzente im Haus. An einem hellen, nicht zu warmen Standort hält die Blüte bis ins Frühjahr an. Das Farbspektrum reicht von Weiß über Rosa und Violett bis hin zu Rot. Welkes regelmäßig am Stängelgrund herauszupfen. Das kalkarme und zimmerwarme Gießwasser gibt man am besten in den Untersetzer beziehungsweise Übertopf. Überschüssiges Wasser nach einer halben Stunde wegschütten. 

Arten der Grünlilie

Grünlilien gelten als ideale Einsteiger-Pflanzen. Neben den traditionellen, schmalblättrigen Varianten gibt es auch breit blättrige wie die Sorte ‘Ocean’ (Foto). Bis zum Frühsommer bilden ältere Exemplare lange Blütenschäfte, an deren Ende sich zunächst kleine, weiße Blüten und später neue Pflänzchen, sogenannte Kindel, zeigen.

Gummibaum

Gummibäume erreichen in ihrem natürlichen Lebensraum Höhen von 20 Metern und mehr. Davon sind Zimmerexemplare zwar weit entfernt, zumindest Deckenhöhe können sie jedoch problemlos erreichen. Um das immergrüne Gehölz zur Verzweigung anzu regen, Triebspitzen an den betreffenden Stellen einkürzen. Standort: hell bis halbschattig; Zugluft vermeiden.

Weitere klassische Zimmerpflanzen

  • Das Fensterblatt gedeiht an jedem hellen Standort. In seiner tropischen Heimat klettert es an Bäumen empor und benötigt daher auch als Zimmerpflanze eine Kletterhilfe. Substrat ganzjährig leicht feucht halten. (Bild 1)
  • Die Klivie treibt im Frühjahr dekorative Blüten. Voraussetzung: Vom Spätherbst an braucht sie eine viermonatige Ruhephase, in der sie kühler steht, nur sparsam gegossen und nicht mehr gedüngt wird. (Bild 2)
  • Kalanchoe, auch als Flammendes Käthchen bekannt, wird ganzjährig als blühende Topfpflanze angeboten. Standort: hell bis sonnig. (Bild 3)
  • Henne mit Küken bildet an den Stielansätzen kleine Tochterpflanzen aus – daher ihr Name. Sie bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Platz. (Bild 4)
  • Gloxinien schmücken sich mit großen Glockenblüten in zahlreichen Farben. Ganzjährig hell, warm und luftfeucht halten. (Bild 5)
  • Die Becher-Primel blüht vom Frühjahr bis weit in den Sommer. Früher war die Zierpflanze wegen des Allergie auslösenden Stoffs Primin berüchtigt. Heute gibt es jedoch fast ausschließlich priminfreie Pflanzen, die unter der Bezeichnung ‘Touch Me’ angeboten werden. (Bild 6)
  • Die Wachsblume trägt in den Sommermonaten dekorative, sternförmige Blüten. Abgeblühtes nicht entfernen, es bilden sich dort neue Knospen. Die meterlangen Triebe verlangen nach einer Rankhilfe. Bei Bedarf stutzen. (Bild 7)
  • Buntnesseln findet man in unzähligen Farbvarianten. Einfache Vermehrung über Stecklinge, die im Wasserglas rasch bewurzeln. (Bild 8)
  • Die Schusterpalme verdankt ihren Namen dem Umstand, dass sie dank ihrer Genügsamkeit einst gerne in den Schaufenstern von Schuhmachern und anderen Handwerksläden stand. Optimaler Platz: hell bis schattig ohne direkte Sonne. (Bild 9)